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Donnerstag, 13. März. 2014 14:30 Alter: 6 Monat(e)

Exkursion in das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald

Von: A. Städele

Außerschulische Lernorte dienen unabhängig vom Schulfach der schülernahen Veranschaulichung des Unterrichtsstoffes, doch für das Fach Geschichte gilt dies im besonderen Maße.

Im Rahmen des Themas „Nationalsozialismus“ besuchte deshalb die Klasse G10a mit den Lehrkräften Herr Städele und Frau Walter das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, in dem während seiner Betriebsdauer von 1937 bis 1945 etwa 250.000 Menschen gefangen gehalten wurden. 56.000 Personen verloren dabei ihr Leben. Die Schülerinnen und Schüler hatten bei einer professionellen Führung und einer anschließenden freien Begehung des Geländes die Gelegenheit, tiefe Einblicke in das menschenunwürdige Lagerleben und die effiziente Tötungsmaschinerie der Nationalsozialisten zu bekommen. Besonders die Genickschussanlage, in der die Opfer während einer angeblichen medizinischen Untersuchung hinterrücks erschossen wurden, sowie die Verbrennungsöfen des Krematoriums sorgten für ein äußerst bedrückendes Gefühl und bleiben lange in Erinnerung.

Geschichts-Exkursionen dieser Art, sei das Ziel nun Buchenwald, Osthofen oder Hadamar, sind für alle Abschlussklassen der Heinrich-Heine-Schule zur festen Verpflichtung geworden und werden vom Hessischen Kultusministerium durch Europaschulgelder gefördert. Und das aus gutem Grund: Selten ist Geschichtsunterricht so nah zum Anfassen und gleichzeitig so beklemmend.